Online-Akkreditierungsportals (OAP) der Bundesapothekerkammer – Datenschutzerklärung

Verantwortlicher:

Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten und sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen sowie gemäß § 13 Telemediengesetz (TMG) ist die:

 

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Apothekerkammern – Bundesapothekerkammer
Unter den Linden 19–23
10117 Berlin
Deutschland

Tel.: 030 - 40004 0

Website: www.abda.de

 

 

Vertreten durch den Geschäftsführenden Vorstand:

Dr. Andreas Kiefer (Präsident),

Thomas Benkert (Vizepräsident),

Dr. Dr. Georg Engel,

Ursula Funke, Wiesbaden,

Wolfgang Pfeil

 

Datenschutzbeauftragter:

Sollten Sie Fragen zu Ihren personenbezogenen Daten haben, wenden Sie sich bitte an den Datenschutzbeauftragten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Apothekerkammern – Bundesapothekerkammer, Herrn Dr. Schläger.

 

Dr. Uwe Schläger
datenschutz nord GmbH
Konsul-Smidt-Straße 88
28217 Bremen
E-Mail: office(at)datenschutz-nord(dot)de

 

 

 

 

 

Inhalt

 

1.         Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Anbieterkennzeichnung. 3

2.         Erhebung personenbezogener Daten. 3

3.         Verarbeitungsprozesse personenbezogener Daten. 5

4.         Rechte der betroffenen Person. 7

5.         Datensicherheit 12

 

 

 

Das Online-Akkreditierungsportal der Bundesapothekerkammer (nachfolgend „OAP“) bietet die Möglichkeit, die Akkreditierung für Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen des Fortbildungszertifikats für Apotheker[1] und Angehörige des nicht-approbierten pharmazeutischen Personals zu beantragen. Auf der Homepage des OAP steht hierfür eine elektronische Antragsoberfläche zur Verfügung. Die Bundesapothekerkammer prüft den online gestellten Antrag und erteilt beim Vorliegen der notwendigen Voraussetzungen die Akkreditierung.

 

 

 

1. Information über die Erhebung personenbezogener Daten und Anbieterkennzeichnung.

 

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Apothekerkammern – Bundesapothekerkammer (BAK) bedankt sich für Ihr Interesse am Online-Akkreditierungsportal (OAP). Der Schutz Ihrer Daten ist für uns ein wichtiger Belang. An dieser Stelle möchten wir Sie daher darüber informieren, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung des OAP erhoben und für welche Zwecke diese genutzt werden.

 

Personenbezogene Daten sind nach Artikel 4 Nr. 1 Datenschutz-Grundverordnung (kurz DSGVO) alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

 

 

 

2. Erhebung personenbezogener Daten

  1.  

2.1 Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfiles

 

Bereits beim Besuch der Website des OAP, werden folgende Daten, auch ohne eine nachfolgende Anmeldung, automatisch vom Browser des Nutzers an den Dienstanbieter übermittelt:

  • IP-Adresse
  • Datum und Uhrzeit des Aufrufs
  • Zugriffsstatus/HTTP-Statuscode
  • Browser
  • Website, von der die Aufforderung kommt
  • Betriebssystem und dessen Oberfläche
  • Jeweils übertragene Datenmenge

Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.

 

Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt.

 

Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

 

Im Falle der Speicherung der Daten in Logfiles werden diese nach spätestens sieben Tagen gelöscht. Eine darüberhinausgehende Speicherung ist möglich. In diesem Fall werden die IP-Adressen der Nutzer gelöscht oder verfremdet, sodass eine Zuordnung des aufrufenden Clients nicht mehr möglich ist.

 

Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

 

  1.  

2.2 Weitere Erhebung personenbezogener Daten

 

Im Übrigen werden personenbezogene Daten für folgende Zwecke erhoben:

    1.  

2.2.1 Beantragung von Zugangsdaten

Um Anträge auf Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen über das OAP stellen zu können, bedarf es der vorherigen Registrierung. Hierfür wird auf Antrag des Nutzers ein Zugangskonto angelegt. In diesem Zusammenhang werden folgende, z. T. personenbezogene Daten erhoben und in dem Nutzerkonto gespeichert:

  • Name des Unternehmens, für das der Nutzer tätig ist, sofern er nicht ausschließlich in eigenem Namen handelt („Agentur“)
  • Name des Nutzers (Vorname, Nachname)
  • E-Mail-Adresse des Nutzers
  • Benutzername, der für das Einloggen verwendet werden soll (Nickname)

Rechtsgrundlage für die Speicherung Ihrer Daten für das Nutzerkonto ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Nutzerkonten, die über einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten nicht genutzt wurden, werden ohne vorherige Ankündigung spätestens nach 24 Monaten deaktiviert und spätestens nach weiteren 24 Monaten gelöscht.

    1.  

2.2.2 Nutzung des Akkreditierungsportals

Registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, über das OAP Anträge auf Akkreditierung von Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen des Fortbildungszertifikats anzulegen, zu verwalten und bei der Bundesapothekerkammer einzureichen. Im Rahmen der Antragstellung werden zum Teil personenbezogene Daten erhoben bezüglich

  • des Veranstalters,
  • ggf. des Ko-Veranstalters bzw. der Ko-Veranstalter,
  • des Antragstellers,
  • des bzw. der Verantwortlichen für den Inhalt (Autor, Verfasser, Referent),
  • ggf. des wissenschaftlichen Leiters,
  • ggf. des Sponsors bzw. der Sponsoren,
  • etwaiger anderer, z. B. Rechnungsempfänger, sowie
  • etwaiger Ansprechpartner bei den zuvor Genannten.

Hierbei kann es sich um folgende Daten handeln:

  • Name (Anrede, ggf. akademischer Titel, Vorname, Nachname)
  • Name des Unternehmens, für das die Person tätig ist, oder die Angabe, dass sie ausschließlich in eigenem Namen handelt
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse
  • Beruf/Qualifikation
  • Ggf. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.), sofern für die Rechnungsstellung erforderlich
  • Ggf. weitere Angaben, die über Notizfelder eingegeben werden und damit Teil des Antrages werden.

Die vorstehenden Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Antragsbearbeitung verarbeitet und genutzt.

Es obliegt dem Antragsteller, dafür Sorge zu tragen, etwaige o. g. Betroffene darüber zu informieren, dass Daten zu ihrer Person an die Bundesapothekerkammer übermittelt und wie unter Nummer 3 beschrieben an Dritte weitergegeben werden.

 

 

 

3. Verarbeitungsprozesse personenbezogener Daten

  1.  

3.1 Empfänger von Daten bzw. Übermittlung an Dritte

 

Die erhobenen Daten werden, außer in den folgenden Fällen ohne ausdrückliche Zustimmung nicht von anderen empfangen bzw. an Dritte übermittelt.

 

Im Hinblick auf eine möglicherweise notwendige Fernwartung haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EDV/IT der Verwaltungsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH (VGDA) im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung Zugriff auf die gespeicherten Daten bzw. auf den Server, auf dem die Daten gespeichert sind.

 

Um den Apothekerkammern der Länder einen Überblick über akkreditierte Fortbildungsmaßnahmen zu gewähren, existiert im Bereich der Homepage der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V., der ihren Mitgliedsorganisationen vorbehalten ist, eine Datenbank. Außer den Daten zur Fortbildungsmaßnahme werden dabei folgende, z. T. personenbezogene Daten in dieser Datenbank veröffentlicht:

  • Eckdaten der Fortbildung (Titel, Veranstaltungszeitpunkt(e), bzw. -zeitraum, Ort/Medium, Zielgruppe(n), Teilnahmevoraussetzungen)
  • Daten zur Akkreditierung (insbes. Kennziffer, Zahl der zu vergebenen Fortbildungspunkte inkl. Verteilerschlüssel, Fortbildungskategorie, Zielgruppen(n), Gültigkeit) bzw. zur Ablehnung des kompletten Antrags oder bestimmter Teile der Fortbildung (ggf. Grund für die Ablehnung, betroffene Teile der Fortbildung)
  • Name, Vorname, Titel des Ansprechpartners
  • E-Mail-Adresse des Ansprechpartners
  • Telefonnummer des Ansprechpartners
  • ggf. Telefaxnummer des Ansprechpartners
  • Name des Veranstalters und ggf. des Ko-Veranstalters bzw. der Ko-Veranstalter
  • Adresse (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Land) des Veranstalters und ggf. des Ko-Veranstalters bzw. der Ko-Veranstalter
  • Internetadresse der Homepage des Veranstalters
  • Name des Sponsors bzw. der Sponsoren

 

  1.  

3.2 Cookies

    1.  

3.2.1 Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

 

Das OAP verwendet so genannte Session-Cookies. Hierbei handelt es sich um kleine Informationseinheiten, die in einem dafür bestimmten Verzeichnis auf der Festplatte des Computers des Besuchers abgelegt werden. In einem Session-Cookie wird eine zufällig erzeugte eindeutige Identifikationsnummer abgelegt, eine sogenannte Session-ID. Außerdem enthält ein Cookie die Angabe über seine Herkunft und die Speicherfrist. Diese Cookies können keine anderen Daten speichern.

 

    1.  

3.2.2 Zweck der Datenverarbeitung

 

Der Zweck der Verwendung von Session-Cookies ist, den Besuchern die Navigation auf den Seiten des OAP zu erleichtern. Einige Funktionen unserer Internetseite können ohne den Einsatz von Cookies nicht angeboten werden. Für diese ist es erforderlich, dass der Browser auch nach einem Seitenwechsel wiedererkannt wird.

 

Cookies werden für die Bereitstellung eines passwortgeschützten Mitgliederbereiches benötigt.

 

Die durch Session-Cookies erhobenen Nutzerdaten werden nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet.

 

    1.  

3.2.3 Dauer der Speicherung, Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

 

Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unserer Seite übermittelt. Daher haben Sie als Nutzer auch die volle Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Durch eine Änderung der Einstellungen in Ihrem Internetbrowser können Sie die Übertragung von Cookies deaktivieren oder einschränken. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, können möglicherweise nicht mehr alle Funktionen der Website vollumfänglich genutzt werden. Session-Cookies werden gelöscht, wenn der Besucher der Internetseite die Sitzung beendet, d. h. wenn das Browserfenster geschlossen wird.

 

 

 

4. Rechte der betroffenen Person

 

Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i. S. d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

  1.  

4.1 Auskunftsrecht

 

Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

 

Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

  • die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
  • die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
  • die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
  • die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
  • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
  • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
  • alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
  • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

 

  1.  

4.2 Recht auf Berichtigung

 

Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

 

  1.  

4.3 Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

 

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

  • wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
  • die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
  • der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
  • wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

 

Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o. g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

 

  1.  

4.4 Recht auf Löschung

    1.  

4.4.1 Löschungspflicht

Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
  • Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
  • Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
  • Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gem. Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.
    1.  

4.4.2 Information an Dritte

Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

    1.  

4.4.3 Ausnahmen

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

  • zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
  • zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
  • aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
  • für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter 4.4.1 genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
  • zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

  1.  

4.5 Recht auf Unterrichtung

 

Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

 

Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

 

  1.  

4.6 Recht auf Datenübertragbarkeit

 

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

  • die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
  • die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

 

Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

 

  1.  

4.7 Widerspruchsrecht

 

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen.

 

Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

 

  1.  

4.8 Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

 

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

 

  1.  

4.9 Automatisierte Entscheidung im Einzelfall

 

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

  1. für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
  2. aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
  3. mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

 

Hinsichtlich der in a und c genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

 

  1.  

4.10 Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

 

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

 

Die zuständige Aufsichtsbehörde in Berlin ist:

 

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Friedrichstraße 219
10969 Berlin

 

Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

 

 

 

5. Datensicherheit

 

Der Betreiber unterhält aktuelle technische Maßnahmen zur Gewährleistung der Datensicherheit, insbesondere zum Schutz der personenbezogenen Daten vor Gefahren bei Datenübertragungen sowie vor Kenntniserlangung durch Dritte. Diese werden dem aktuellen Stand der Technik jeweils angepasst.

 

 

[1] Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Text auf die durchgehende Nennung sowohl männlicher als auch weiblicher Personen- und Berufsbezeichnungen verzichtet. Die Verwendung der einen oder der anderen Variante schließt gleichwohl Personen jeglichen Geschlechts ein.